Wandzeitung und digitale Projekt-Dokumentation
1. Sieger in der Altersgruppe 3. bis 4. Klasse
Klasse 4a der Otfried-Preußler-Schule, Großbeeren (Brandenburg)
Als die Lehrerin der Klasse 4a der Otfried-Preußler-Schule vom Wettbewerb „Bio find ich kuh-l“ erzählte, waren nicht alle gleich begeistert. Doch der Großteil der Klasse wollte die Zweifler überzeugen und wissen, wie ökologischer Landbau funktioniert und – fügten sie ganz ehrlich hinzu – die Reise nach Berlin gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler planten ein umfangreiches Projekt und teilten sich in verschiedene Arbeitsgruppen zum Thema „Bio+Fair“ auf: Bei ihrem gemeinsamen Ausflug zum Bio-Bauernhof „Domäne Dahlem“ erfuhr die Klasse im Interview mit einer Bäuerin, was ökologischer Landbau eigentlich bedeutet.
Als die Lehrerin der Klasse 4a der Otfried-Preußler-Schule vom Wettbewerb „Bio find ich kuh-l“ erzählte, waren nicht alle gleich begeistert. Doch der Großteil der Klasse wollte die Zweifler überzeugen und wissen, wie ökologischer Landbau funktioniert und – fügten sie ganz ehrlich hinzu – die Reise nach Berlin gewinnen. Die Schülerinnen und Schüler planten eine umfangreiches Projekt und teilten sich in verschiedene Arbeitsgruppen zum Thema „Bio+Fair“ auf: Bei ihrem gemeinsamen Ausflug zum Bio-Bauernhof „Domäne Dahlem“ erfuhr die Klasse im Interview mit einer Bäuerin, was ökologischer Landbau eigentlich bedeutet.
Einige Schülerinnen und Schüler wollten wissen, was Bio-Lebensmittel von konventionellen unterscheidet. Mit verbundenen Augen testeten sie Lebensmittel aus biologischen und konventionellen Anbau. Dabei deckten sie auf, dass den meisten konventionelle Produkte viel besser schmeckten als Bio-Produkte. Sie vermuten, dass dahinter die Geschmacksverstärker stecken. Dennoch ist die Klasse 4a überzeugt, dass Bio-Produkte viel gesünder sind. Ihr Fazit: „Bio ist gesund und schmeckt auch noch gut“ vertonten die Klasse in einem „Biosong“. Die zahlreichen Ergebnisse dokumentierte die Klasse mit einem Film und einer liebevoll gestalteten Wandzeitung.
Laudatio
Ich vermute, die meisten werden sich noch erinnern: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr in Südafrika, da wurde viel über einen Tintenfisch mit dem Namen Paul geredet. Die Krake war weltweit berühmt geworden, weil sie sehr oft richtig vorhergesagt hatte, welches Land das nächste Fußball-Spiel gewinnen würde. Leider auch bei dem Spiel Deutschland gegen Spanien, als es um den Einzug ins Endspiel ging und Paul auf Spanien getippt hatte, was dann ja auch der Fall war.
Die Krake ist inzwischen gestorben. Aber sollte bei einem weiteren sportlichen Großereignis ein neues Orakel gesucht werden, also, ich hätte da einen Vorschlag: Nämlich die Klasse 4a der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren aus dem Bundesland Brandenburg.
Auf dem Video, mit dem sich die 23 Schülerinnen und Schüler der Jury vorstellten, hatten sie nämlich kess und selbstbewusst behauptet: Wir wissen, die Konkurrenz ist stark, aber wir sind stärker! Und anschließend tönte der Schlachtruf durch das Klassenzimmer: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Und genau so ist es gekommen. Hier seid Ihr – und könnt Euch nun auf die Preisverleihung freuen.
Natürlich hat nicht etwa Euer siegessicheres Auftreten die Jury überzeugt und Euch den ersten Platz gesichert. Gute Absichten allein reichen nicht für einen Sieg. Den Worten müssen immer auch Taten folgen. Und diese Taten, die Ihr uns anschließend gezeigt habt, die konnten sich sehen lassen. Ihr habt Euch unter anderem auf einem Bio-Bauernhof informiert, was ökologische Landwirtschaft überhaupt ist, Ihr habt einen Geschmackstest durchgeführt und uns sogar einen fetzigen Biosong vorgeführt – wir waren begeistert. Das war alles sehr aufwändig, da steckte viel Arbeit dahinter, Ihr wart ein richtig gutes Team. Und was wir besonders schön fanden: Ihr habt Euer neu erworbenes Wissen nicht für Euch allein behalten, sondern eine bunte und abwechslungsreiche Wandzeitung gemacht, damit auch andere sehen und lesen können, was Ihr alles gelernt habt.
Das war der Grund, dass Ihr die Konkurrenz hinter Euch gelassen habt und tatsächlich nach Berlin fahren durftet.
Die kuhle Kuh in Gold, sie geht in der Altersgruppe 3. bis 4. Klasse an die Klasse 4a der Otfried-Preußler-Schule in Großbeeren. Ich gratuliere!
Laudator: Jurymitglied Günter Hetzke, Wirtschaftsredakteur Deutschlandfunk, Köln