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Spiel
Kinder und Jugendliche spielen gern. Genauso viel Spaß macht es ihnen, einmal selbst ein Spiel zu erfinden und zu basteln. Denn etwas zu schaffen, was man nachher selbst oder mit Freunden, Mitschülern, Geschwistern und anderen immer wieder nutzen kann, motiviert Schülerinnen und Schüler ungemein.
Was einfach klingt, ist doch eine kleine Herausforderung und sollte gut geplant werden. Von der Idee bis zur Fertigstellung eines „selbst gemachten“ Spiels sind nämlich gefragt: Beschäftigung mit dem Thema des Spiels, Kreativität und Fantasie, Nachdenken über die Regeln, Spaß am Basteln usw.
Hinweis: Am Anfang sollte unbedingt die Beschäftigung mit dem Thema stehen, z. B. mit einem Besuch auf einem Bio-Hof oder in einem Verarbeitungsbetrieb. Erst im zweiten Schritt sollte die Frage entschieden werden: Was für ein Spiel machen wir? Die Erfahrung zeigt: War die Auseinandersetzung mit dem Thema gut, wird auch das Spiel gut!
Es liegt bei einem Fachthema wie Öko-Landbau Nahe, Spiele zu entwickeln, in denen das Wissen der Spieler auf die Probe gestellt wird. Allgemein beliebt und leicht zu realisieren sind Brettspiele, bei denen sich die Spieler von „Start“ bis „Ziel“ durchwürfeln und auf einigen Feldern Fragen beantwortet werden müssen. Doch gleich welches Wissensspiel: Sie sollten dem tatsächlichen Wissens- und Erfahrungsstand der Schülerinnen und Schüler entsprechen und am besten die eigene Auseinandersetzung mit dem Thema widerspiegeln. Sind die Fragen einfach unreflektiert aus Quellen wie Internet, Broschüren oder dergleichen entnommen, sind sie oft zu schwierig. Und dann hat nicht nur die Beschäftigung mit dem Thema zu kurz gegriffen, sondern dann macht das Spiel auch keinen Spaß!
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