Trickfilm: „Wieso kein Biobauernhof?“
Sieger Altersgruppe Klassen 7 bis 8
1 Schüler der Graf-Bernhard-Realschule und 2 Schülerinnen des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt, Lippstadt-Lipperode, Nordrhein-Westfalen
David Rieger und die beiden Schwestern Imke und Maren Schütz aus Lippstadt-Lipperode kamen auf die Idee, mit Hilfe einer Lego-Landschaft die Vorteile eines Bio-Bauernhofs gegenüber einem konventionellen Bauernhof in einem kleinen Zeichentrickfilm darzustellen. An diesem aufwändigen Projekt arbeiteten die Drei mit Unterbrechung fast ein ganzes Jahr.
Aus einer Unmenge von Lego-Steinen ließ das Team in wochenlanger Arbeit im Kinderzimmer eine Stadt und einen Bauernhof entstehen. Für diese etwas andere Filmkulisse galt es auch, die Besonderheiten des Öko-Landbaus zu recherchieren. Dies taten David, Imke und Maren unter anderem bei einer Bio-Mühle und einem Bio-Bauern in ihrer Umgebung.
Nachdem die Lego-Kulisse fertig gestellt war, begann die ebenfalls sehr aufwändige Verfilmung. Der Trickfilm besteht aus hunderten von Einzelfotos. Für jede Bewegung mussten die Lego-Figuren Millimeter für Millimeter verschoben werden. Der Film erzählt die Geschichte von einem konventionellen Bauern, den ein Bio-Bauer von den Vorteilen der ökologischen Landwirtschaft überzeugt.
Die Jury überzeugte vor allem die originelle Idee des Beitrags sowie die große Mühe und Ausdauer, die David, Imke und Maren dabei entwickelt haben – zumal völlig aus eigener Initiative außerhalb des Schulunterrichts.
Laudatio
Die meisten von uns kennen das sicherlich: Man sieht etwas ganz Tolles, etwas vollkommen Ungewöhnliches – im Zirkus zum Beispiel oder bei einer Fernsehschau – und man fragt sich: Wie haben die das denn gemacht? Vor lauter Staunen fällt einem nur noch der Unterkiefer herunter. Man ist vollkommen sprachlos vor Überraschung. Genauso ging es uns, der Jury, als wir einen Trickfilm gesehen haben. Der Jugendliche David Rieger von der Graf-Bernhard-Realschule sowie Imke und Maren Schütz vom Evangelischen Gymnasium in Lippstadt-Lipperode, haben den erstellt. Und ich kann nur sagen: Hut ab. Denn erstens haben die drei das Projekt in ihrer Freizeit fertig gestellt, zweitens haben sie – mit Unterbrechung – fast ein ganzes Jahr an dem Trickfilm gearbeitet und drittens: die Idee – zwei Bauern treffen sich und diskutieren über Gentechnik und Öko-Landwirtschaft – und das alles dargestellt mit Legosteinen: die gesamte Kulisse vom Bauernhof bis zu den Tieren. Jede Bewegung musste einzeln fotografiert werden, die Lichteffekte mussten ebenso stimmen wie die Einstellung der Kamera. Und nachdem unzählige Fotos geschossen wurden, begann die Arbeit am PC, am Computer, damit daraus auch ein Film wird. Was für ein Aufwand und was für eine schöne Idee!
Die Kühe aus Legosteinen werden wir gleich im Trickfilm sehen. Erst einmal gibt es aber eine Kuh aus Holz – in der Altersgruppe 7. und 8. Klasse die Siegertrophäe, die „Kuh-le Kuh“, für David Rieger von der Graf-Bernhard-Realschule sowie für Imke und Maren Schütz vom Evangelischen Gymnasium Lippstadt, die uns zum Staunen gebracht haben. Alle Achtung.
Laudator: Jurymitglied Günter Hetzke (Leiter der Redaktion Umwelt und Verbraucher, Deutschlandfunk)