Ansatz des Wettbewerbs
Der Wettbewerb "Bio find ich kuh-l" beruht auf dem Prinzip des handlungs- und erlebnisorientierten Lernens. Das diesjährige Motto "Bio+Fair – damit erreichen wir mehr!" lädt dazu ein, "hinter die Lebensmittel" zu schauen. Die Schülerinnen und Schüler sollen der Frage nachgehen: Was bedeutet eigentlich fair für die Qualität von Biolebensmitteln und ihre Produktion und was heißt fairer Umgang mit Mensch, Tier und Natur?
Dazu können sie sich in ihrer Nähe umsehen und feststellen, wo biologische Landwirtschaft möglich ist und welche Angebotsvielfalt hier herrscht. Sie können sich auf Entdeckungstour nach der Herkunft von Bioprodukten machen und herausfinden, wie die Produktion, die Verarbeitung und der Verkauf von Bioprodukten miteinander zusammen hängen und was dies alles mit ihrem eigenen Leben, der eigenen Umwelt zu tun hat.
Besuche auf Bio-Höfen nach EG-Öko-Verordnung oder Mitglied eines Öko-Anbauverbandes, in Bio-Bäckereien und -Molkereien, im Bio-Laden oder Supermarkt bieten eine gute Gelegenheit, sich unmittelbar ein Bild zu machen. Auch die Auseinandersetzung, welche Bedeutung Bioprodukte für die Schülerinnen und Schüler im familiären und auch schulischen Umfeld selbst hat, ist ein möglicher Aspekt.
Willkommen sind aber ebenso Beiträge zu allen anderen Themen, Bereichen und Aspekten des Biologischen Landbaus. Der Wettbewerb ist auch bei der Wahl der Methoden und Beitragsformen sehr offen gehalten, um möglichst viele Entfaltungsmöglichkeiten zu geben.
Positiv bewertet wird, wenn die Beiträge nicht nur von Engagement zeugen, originell und kreativ sind, sondern sich auch als nachhaltig erweisen. Damit ist gemeint, dass sie über den Wettbewerb hinaus Wirkung zeigen (beispielsweise Bio-Schulgärten, Bio-Aktionstage oder Bio-Pausenbrot-Aktionen). Wichtig ist außerdem die intensive inhaltliche Auseinandersetzung. Es muss erkennbar sein, dass die Schülerinnen und Schüler altersgemäß eigenständig gearbeitet haben.
Es sollte auf jedem Fall eine kurze Beschreibung des Beitrags (Gründe für Themen- und Beitragsform-wahl. Was wurde gemacht und was ist wichtig?) abgegeben werden. Dazu gibt es den Beitragssteckbrief als pdf-Datei, der unbedingt ausgefüllt werden sollte. Unabhängig davon, kann zusätzlich eine Projektdokumentation erstellt werden.