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Weitere Anregungen

Hier erhalten Sie didaktisch / methodische Anregungen zu den drei Wettbewerbskategorien:

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Hörspiel / Reportage

Plakat

Plakat

In der Kategorie „Plakat“ können Sie z. B. auch eine Plakat-Ausstellung oder eine Wandzeitung entwickeln.

Plakat
Bei der Gestaltung von Plakaten sollte Wert auf das künstlerische Moment gelegt werden. Insbesondere bei realitätsnahen Themenvorgaben neigen Schülerinnen und Schüler dazu, die Plakate mit Texten zu überfrachten und dem Betrachter alles vorzugeben, von dem sie meinen, dass er es wissen müsse.

Solche Plakate wirken oft belehrend und abschreckend. Besser ist es, wenn dem Betrachter Zeit abverlangt wird, um das Gesehene zu durchdenken und zu einer eigenen Schlussfolgerung zu gelangen. Dazu sollten die Schülerinnen und Schüler ggf. quer zum „normalen“ Denken agieren und gestalten. Das heißt, sie versuchen, Aufmerksamkeit gerade dadurch zu wecken, dass man in seinem gewohnten Denkmuster gestört wird und dieses wieder neu geordnet werden muss. Das fördert die Auseinandersetzung mit dem Thema und regt möglicherweise zu neuen Einsichten an.

Zum Projektverlauf vgl. Wandzeitung.


Vom Plakat zur Ausstellung
Eine Ausstellung ist mehr als nur die Anhäufung von einzelnen Plakaten. Sie ist ein Erlebnisfeld, das den Besucher für den Augenblick in eine andere Welt versetzt. Dieses Ziel kann umso eher erreicht werden, je mehr Sinne angesprochen werden. Die „Ausstellungsmacher“ sollten sich Gedanken über die Besucher machen und ihr Ausstellungsziel klar formulieren.

Daher reicht es nicht, nur visuelles Material zu sammeln. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich überlegen, wie sie die Bilder mit Musik unterlegen können, welche Möglichkeiten es gibt, die Besucher in Phantasiereisen zu führen und sie aktiv am Ausstellungsgeschehen teilnehmen zu lassen.

Spontane Aktionen, wie Szenenspiele, die die Besucher direkt ansprechen, könnten eine Idee sein. Die Besucher sollten zum Dialog mit den Künstlern und den Ausstellungsmachern angeregt werden. Diese erhalten ein Feedback, was an ihrem Werk gelungen ist und was sie vielleicht in Zukunft anders machen könnten. Sie erfahren so, dass Schule tatsächlich für das Leben lehrt und sie werden mit einer größeren Motivation an der Ausstellung und ihren einzelnen Produkten arbeiten.

Die zielgerichtete, ergebnisorientierte Vorgehensweise strukturiert den Lernprozess. Die Auseinandersetzung mit der Themenstellung erfährt eine aktivere Komponente. Die Schüler müssen den Gesamtrahmen der Ausstellung erfassen und in diesen ihr einzelnes Werk einfügen. Die Konkretisierung des einzelnen Werkes setzt die Reduktion auf das Wesentliche voraus und fördert künstlerische Darstellungsformen. Es erfolgt demnach ein Transfer von Wissen in Gestaltung. Dies wiederum fördert die vertiefte Durchdringung der ausgewählten Thematik.


Wandzeitung

Ablaufplan

Die Gruppengröße sollte in der Regel nicht mehr als vier Personen betragen.

  1. Verschafft euch in eurer Arbeitsgruppe einen Überblick über die zur Auswertung verfügbaren Materialien. (vgl. Gruppenprotokoll). (EA / GA)
  2. Teilt die Texte und Materialien unter den Gruppenmitgliedern auf. (GA)*
  3. Bearbeitet in Einzelarbeit die jeweils zugeteilten Texte und Materialien. Unterstreicht hierzu die wichtigsten Informationen. Fasst diese Informationen stichwortartig zusammen. (EA)*
  4. Im Gruppenplenum tragt ihr danach vor, zu welchen Ergebnissen ihr bei der Auswertung der Materialien gelangt seid. (GA)
  5. Tragt im Gruppenplenum die Informationen zu gleichen oder ähnlichen Aspekten zusammen, beurteilt und entscheidet gemeinsam, ob und welche davon auf der Wandzeitung erscheinen sollen. (GA)*
  6. Fertigt gemeinsam einen Entwurf für ein Layout eurer Wandzeitung an. (GA)*
  7. Fertigt die Wandzeitung an. Erstellt dazu unter Berücksichtigung des beim Layout ermittelten Platzangebotes die Texte und Materialien und klebt sie auf. (EA / GA)
    EA = Einzelarbeit GA = Gruppenarbeit

Alle mit * gekennzeichneten Arbeitsschritte müssen im Teamarbeits-/Gruppenprotokoll festgehalten werden.

 

Mit einer Wandzeitung können Informationen über ein bestimmtes Thema breitflächig, übersichtlich und mit zusätzlichen visuellen Informationen für einen längeren Zeitraum „ausgestellt“ werden.

Man unterscheidet vier verschiedene Formen von Wandzeitungen:

  • Ideenwand
  • Ergebniswand
  • Informationswand
  • Meinungswand

Um eine Wandzeitung anzufertigen, benötigt man die nachfolgenden Materialien:

  • Papier (reißfestes Packpapier; nicht aufgebrauchte Papierrollen für die Zeitungsherstellung; bei örtlicher Zeitung nachfragen!)
  • Schere
  • Klebstoff
  • Stifte
  • Informationsmaterial (Zeitungs-, Zeitschriftenausschnitte, Bilder, Graphiken…)
  • Aufhängungsmaterial (je nachdem Tesafilm o. ä., Reißnägel, Pinstecker …)

Eine Wandzeitung, die in der Gruppen- bzw. Teamarbeit angefertigt werden soll, kann mit Hilfe des nebenstehenden Ablaufplanes organisiert werden.
Zuvor sollten bestimmte Dinge geregelt werden, damit diese Arbeit an einem vorgesehenen Termin gelingen kann.

  • Wer besorgt die notwendigen Arbeitsmaterialien?
  • Wer stellt das aufzuklebende Informationsmaterial zusammen?
  • Wer schneidet aus?
  • Wer klebt auf?
  • Wer beschreibt die Wandzeitung?
  • Wer erläutert die Wandzeitung im Plenum (Präsentation)?

(Quelle Wandzeitung: teachSam)


     
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