Sonderpreis
Dokumentation der „Aktion Gesundes Pausenbrot“ mit Skulptur „Gentechnik – nein danke!“
Die Gruppe
Der Beitrag dokumentiert eine Aktion, die von der Volksschule im bayerischen Obing klassenübergreifend durchgeführt wurde. Es beteiligten sich zum einen die Klasse 7. und die Klasse 2a, zum anderen die Klasse 9b. Mitgemacht haben auch einzelne Schülerinnen und Schüler anderer Klassen.
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Der Beitrag
Die Volksschule Obing führte klassenübergreifend im März 2004 die „Aktion Gesundes Pausenbrot – Nahrungsmittel aus garantiert gentechnikfreiem ökologischen Anbau“ durch. Die Bei der Pausenbrot-Aktion unterstützten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 die Klasse 2a. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler konnten gesunde Pausenbrote bestellen. Gemeinsam kauften sie dann Lebensmittel (Obst, Gemüse, Milchprodukte usw.) in einem Bio-Laden ein. Am Aktionstag bereiteten die Kinder in der Schulküche die Brote nach verschiedenen Rezepten selbst zu. Die Klasse 2a besuchte darüber hinaus einen Bio-Bauernhof in Chieming, wo sie selbst ökologisches Brot backen konnten.
Am Ende fassten die Kinder ihre Erfahrungen mit Plakaten, einer Fragen-Rallye und anderen Anschauungsobjekten zusammen und stellten sie in der Schulaula aus. Beim Pausenverkauf soll nach dieser Aktion auf die Auswahl der Lebensmittel besser geachtet werden.
Die Klasse 9b setzte sich mit dem Thema „Gentechnik“ im naturwissenschaftlichen Unterricht auseinander. Die Befürchtungen und Ängste der Jugendlichen zu dem Thema spiegeln sich in einer Skulptur wider, die im Kunstunterricht entstanden ist. Die Skulptur ist ein Roboter aus einem Drahtgeflecht, das in seinem Inneren einen Plastikkorb „genmanipuliertes“ Obst und Gemüse trägt. In seinem Gehirn leuchtet eine kleine rote Glühbirne „Alarm“. Der Roboter sitzt festgebunden auf einem alten Stuhl und kann sich nicht mehr fortbewegen. Die Skulptur war ebenfalls Teil der Ausstellung in der Schulaula.
Als Wettbewerbsbeitrag sandte die Schule einen liebevoll gestalteten Ordner ein, der die Aktion und die Skulptur mit Fotos und Texten dokumentiert.
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… und das meinte die Jury
„Die Aktion der Volksschule Obing hat uns sehr beeindruckt. Denn nahezu die ganze Schule, kleine wie große Kinder und Jugendliche, haben sich daran gemeinsam beteiligt. Da wir den klassenübergreifenden Beitrag nicht im Rahmen unseres Bewertungssystems nach Altersgruppen auszeichnen können, möchten wir das vorbildliche Engagement der Schule mit einem Sonderpreis belohnen.“
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